Praxissoftware: Jetzt ist Fantasie gefragt!

"PraMa 5000" soll "richtigen" Namen bekommen 

Für Menschen, die in einem helfenden oder heilenden Beruf tätig sind, stehen die Patienten beziehungsweise Klienten im Mittelpunkt der Arbeit und des Denkens – das liegt auf der Hand. Es ist eine besondere Herausforderung, zügig und lösungsorientiert zu arbeiten, dabei immer den Menschen im Blick zu behalten und zugleich allen rechtlichen Anforderungen und steuerlichen Vorgaben zu entsprechen. Ohne Computer ist das kaum zu schaffen. Doch bisher fehlt es an der richtigen Software, an Computerprogrammen, die passgenau auf die speziellen Anforderungen von Heilpraktikern und Psychotherapeuten zugeschnitten sind.

Wie berichtet, wird sich das ändern: Seit rund einem Jahr arbeitet das namhafte Softwareentwicklungsunternehmen isyde aus Niedersachsen gemeinsam mit einer Planungsgruppe des VFP unter Leitung von Dr. Werner Weishaupt und mit fachlicher Beratung durch die Betriebswirtin und Heilpraktikerin für Psychotherapie Melanie Weishaupt an „PraMa 5000“. „Dieses Programm“, ist Dr. Weishaupt überzeugt, „wird unseren Kollegen den Praxisalltag deutlich erleichtern. Wir müssen weniger Zeit in die Verwaltung und die Pflege der Klientendaten investieren – das übernimmt die Software. Davon kann unsere eigentliche Arbeit nur profitieren!“

Besonderen Wert legen die Entwickler auf die Praxistauglichkeit. Das heißt zum einen, man kann mit der Software auch dann arbeiten, wenn man kein Computerprofi ist; die Bedienung ist einfach, intuitiv möglich und folgt der Arbeitslogik von Heilpraktikern und Psychologischen Beratern. Und zum anderen verzichtet das Programm auf Funktionen, die man nicht braucht, aber kennen muss, um die Software zu beherrschen. „So einfach wie möglich, so komplex wie nötig. Und immer mit der Option zu einer sinnvollen Erweiterung oder Verknüpfung“, formuliert es Thorben Dierking., Prokurist der Firma isyde.

Das Gerüst der Praxissoftware steht inzwischen, sagt Dierking: „Das Design ist fertig, die Verwaltung der Stamm- und Klientendaten ist programmiert. Jetzt stehen wir vor der Aufgabe, die unterschiedlichen Bereiche, in denen die verschiedenen Datensätze verwaltet werden, sinnvoll zu verknüpfen. Damit beispielsweise Raumbelegungen, Sitzungsplanungen und Terminübersichten möglich sind.“ Das erfordere zwar noch einige Arbeit und Sinn für Komplexität, doch das Meiste ist geschafft: „Die Software ermöglicht die komplette Verwaltung der Praxis, bis hin zu den Daten, die an Externe, wie beispielsweise Kostenträger, weitergegeben werden sollen – oder eben nicht.“

Gerade dieser Bereich - die Sicherheit der Daten – ist sensibel und wurde bei der Programmierung entsprechend berücksichtigt, betont Dr. Weishaupt: „Die Software läuft stabil und sicher auf dem PC oder Laptop des Nutzers. Es ist keine Online-Anbindung erforderlich!“ Damit seien Patienten- beziehungsweise Klientendaten vor unbefugtem Zugriff aus dem Internet geschützt. „Das entspricht nicht nur den Empfehlungen mehrerer Therapieverbände, sondern natürlich auch dem Wunsch der Therapeuten.“

Eine entscheidende Frage ist aber noch ungeklärt, nämlich die nach dem Namen des Programms. „PraMa 5000 ist ja nur ein Arbeitstitel. Wir finden: Über den Namen sollen die Menschen entscheiden, die später damit arbeiten!“ Also haben isyde und die Projektgruppe des VFP einen Wettbewerb ausgelobt: Bis zum 31.Oktober können Vorschläge zur offiziellen Bezeichnung der neuen Software an die Firma isyde, z.H. Herrn Dierking, gesandt werden; am besten per Email: tdierking@isyde.de. Dem Sieger winkt eine Lizenz für das fertige Produkt, er oder sie bekommt die neue Praxissoftware also kostenlos zur Verfügung gestellt.

8.10.2013