„Praxisbutler“: Finale Testläufe in den Praxen

Mit dem „Praxisbutler“ haben das Softwareentwicklungsunternehmen i.syde aus Niedersachsen, Co-Autorin Melanie Weishaupt und das Tester-Team des VFP um Dr. Werner Weishaupt die Messlatte recht hoch gelegt: Die eigens für die Belange von Heilpraktikern und Psychotherapeuten entwickelte Praxissoftware soll nicht nur den Angehörigen dieser Berufsgruppen den Arbeitsalltag spürbar erleichtern, Datensicherheit garantieren, Abläufe beschleunigen und damit Zeit und Geld sparen. Die Unternehmensstruktur ist bei Heilpraktikern und Psychotherapeuten sehr unterschiedlich; angefangen von Ein-Personen-Praxen, in denen der oder die Inhaber/in sich nicht nur um die Klienten kümmert, sondern auch den gesamten administrativen Bereich selbst erledigt, über Praxen mit Mitarbeiterinnen im Büro bis zu Gemeinschaftspraxen und Praxisgemeinschaften.

„Unsere Software ist von Anfang an so konzipiert worden, dass ihr Einsatz in jeder Konstellation sinnvoll ist“, sagt Christoph Berndt, der die Projektgruppe „Praxisbutler“ bei i.syde leitet. „Und zwar in der Form, dass die Software von vornherein zur Praxisgröße passt. Es gibt keine aktiven Features, die die eine braucht, der andere aber nicht. Was nicht benötigt wird, bleibt im Hintergrund und stört nicht. Das war uns wie auch dem Team des VFP besonders wichtig.“ „Außerdem“, ergänzt Melanie Weishaupt, „mussten wir berücksichtigen, dass die meisten Kolleginnen und Kollegen sich administrativ nicht im Rahmen der Kassenzulassungen bewegen. Das hat die Entwicklung der Software noch anspruchsvoller gemacht. Der ,Praxisbutler‘ bringt die Vorteile einer Individualsoftware und branchenspezifische Aspekte unter einen Hut!“

Zwar sind i.syde und die VFP-Tester sicher, dass sie ihr ambitioniertes Ziel erreicht haben. „Aber wir wollen ganz sicher sicher sein“, schmunzelt VFP-Präsident Dr. Werner Weishaupt. „Wenn es einen Teufel im Detail gibt, wollen wir ihn finden. Darum haben wir Praxen mit einer bestimmten Struktur gesucht, die Interesse hatten, bei den finalen Tests mitzumachen.“

Chefentwickler Christoph Berndt verrät, um was es geht: „Gewünscht waren beispielsweise Gemeinschaftspraxen mit mehreren Mitarbeitern, die mit einer gemeinsamen Kasse arbeiten und die Betriebsabläufe zusammen verwalten. Oder eine Praxisgemeinschaft, bei der mehrere Therapeuten gemeinsam auf das Programm zurückgreifen, obwohl sie wirtschaftlich voneinander unabhängig sind. Wichtig war, dass die ,Test-Praxen‘ eine Raumverwaltung benötigen und dass Seminare beziehungsweise Gruppenveranstaltungen vorgesehen sind.“ Als Dankeschön können die Teilnehmer der finalen Testläufe das Programm ein halbes Jahr kostenlos nutzen.

 „Ich will nicht sagen, dass das reine Formsache ist“, sagt Christoph Berndt. „Kleine Haken mögen noch auftauchen, deswegen wollen wir ja nochmal testen, um auch diese Haken zu finden. Aber echte Probleme wird es nicht geben. Am 1. März kommenden Jahres wird der ,Praxisbutler‘ seinen Dienst in den Praxen antreten!“ Der Preis von 36,90 Euro im Monat soll auch Unternehmensgründern von vornherein die Nutzung ermöglich. Außerdem gibt es eine Demo-Version, mit der man den „Praxisbutler“ 30 Tage kostenlos testen kann.

6.1.2015